Sicherheitsanalyse für Haushalte
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Sicherheitsanalyse für Haushalte Gebundene Ausgabe - 1. Oktober 2002

von Adam Merschbacher (Autor)

Der Wunsch nach Sicherheit und Geborgenheit gehört zu unseren stärksten und wichtigsten Bedürfnissen und geht zurück bis zum Beginn der Menschheitsgeschichte. Sicherheit beruhigt uns, wogegen uns Unsicherheit in Angst und Schrecken versetzen kann. Angst verändert das Bewusstsein und beeinflusst das Wahrnehmungsvermögen negativ.

In diesem Buch werden die Sicherungsmaßnahmen für den Wohnbereich, also für die größte potentielle Bedarfsgruppe, beschrieben. Beginnend bei den grundlegenden mechanischen Sicherungen, über deren Sicherungskomponenten, den Türen und Fenstern, zu Vergitterungen und Umzäunungen, werden diese sehr ausführlich und fundiert erklärt. Ein interessantes Kapitel wird Tresoren und Wertbehältnissen gewidmet. Einbruchmeldeanlagen, Videoüberwachung und Computersicherheit sind detailliert, nach den gültigen Richtlinien dargestellt. Es wendet sich an den Fachmann für Sicherungsanlagen, der sich allerdings nur als solcher bezeichnen darf, wenn er die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, den die ungeheure Flut an Normen, Regeln und Bestimmungen fast „erschlagen“. Eine Vielzahl von Normen erweckt den Eindruck, als würden sich Regeln überlappen und auf den ersten Eindruck widersprechen; durch Gegenüberstellung soll aufgezeigt werden, dass sich diese meist vernünftig ergänzen.

Was ist Normung im definierten und verständlichen Sinne?

Definiert: „Normung ist die planmäßige, durch die interessierten Kreise gemeinschaftlich durchgeführte Vereinheitlichung von materiellen und immateriellen Gegenständen zum Nutzen der Allgemeinheit“ (DIN 820, Teil 1). Im 15. Jahrhundert erfand Gutenberg die beweglichen Lettern, woraus die Buchdruckkunst entstand. Dies führte im Jahre 1850 zur internationalen Normung von Schriftgrößen. Und 25 Jahre später legte die internationale Meter-Konvention das Meter als allgemeingültige Maßeinheit fest.

Verständlich: Normen regeln und beschreiben den Gebrauch von Produkten und deren Prüfungsmethoden, damit der Nutzer, Verbraucher oder Fachhändler vergleichen, bewerten und beraten kann.

Normung spielt sich heute weitgehend auf drei Ebenen ab.

  • 1. Weltweite Normung: Im wesentlichen getragen von ISO und IEC
  • 2. Europäische Normung: CEN (Europäisches Normungskomitee) und CENELEC (Europäisches Komitee für die elektrotechnische Normung)
  • 3. Nationale Normung: DIN (Deutsches Institut für Normung) und die DGE (Deutsche
  • Elektrotechnische Kommission im DIN und VDE)
  • Ziel der europäischen Normungsarbeit ist es, ein einheitliches und modernes Normenwerk für den europäischen Binnenmarkt zu schaffen. Dabei bedient sich der Rat der Europäischen Gemeinschaften, regionaler Zertifizierungsstellen und Normungsinstitute.

Normen haben keine unmittelbare gesetzliche Wirkung. Sie sind lediglich Empfehlungen und deren Anwendung ist freiwillig. Sie werden erst verbindlich, wenn ihre Anwendung oder Einhaltung vertraglich vereinbart, in einer Rechtsvorschrift darauf Bezug genommen wird oder im Rahmen der Produkt- und Prospekthaftung als Eigenschaft beschrieben werden.

Damit Häuser und Wohnungen gegen Einbruch/Diebstahl überhaupt versichert werden, verlangt der Versicherer eine gewisse Grundsicherung, die wiederum in ihrer Sicherungsklasse von den Versicherungswerten abhängig ist. Um nicht alle Sicherheitsprodukte selbst prüfen zu müssen, haben die Versicherer die Prüfung und Zertifizierung von Sicherheitsprodukten in die Hand des Verbandes der Sachversicherer (VdS) gelegt.

Die VdS-Richtlinien sind für den Versicherer keineswegs verbindlich. Er kann im Einzelfall von jeder Richtlinie abweichen und sich mit einer geringeren oder aber auch höherwertigen Maßnahme einverstanden erklären. In der Praxis besteht jedoch kein Grund dafür, da eine geringere oder minderwertigere Sicherung sein Risiko erhöht und im Schadensfall eine persönliche Rechtfertigung des Versicherungsmitarbeiters nur sehr schwer möglich ist.

Der Sicherheitsfachmann setzt sich Regressansprüchen aus, wenn er die Kundenforderung kennt, die beispielsweise lauten könnte „mechanische und elektronische Sicherungsmaßnahmen gemäß Versicherungsforderung (Hausratversicherung) in der Sicherheitsstufe B“ und seine angebotenen Geräte oder seine Firma, diese Kriterien nicht erfüllen kann, ohne den Kunden darauf aufmerksam zu machen.

Mit diesem Buch werden Fachleute und qualifizierte Berater für Sicherheitstechnik angesprochen, ansonsten verhält es sich aber wie bei der Suppe und dem Koch. Man muß selbst nicht unbedingt Koch sein, um zu erkennen, dass die Suppe versalzen ist. Nicht-Fachleute können unter Umständen erkennen, sofern sie dieses Buch lesen, wie gut oder schlecht sie beraten sind oder werden. Die Abbildung einzelner Produkte stellt keinerlei Bewertung oder Empfehlung dar.

Es geht ausschließlich um die fachlichen Vorgaben und Richtlinien für Sicherheitstechniken, mit dem einen oder anderen historischen Informationen. Ungeeignete Systeme oder wirkungslose Sicherungen sind in diesem Buch nicht kritisiert oder verurteilt worden. Einzige Aufgabe dieses Buches ist es, das zu beschreiben, was Stand der Technik und von den Fachgremien anerkannt ist. Am Beispiel von Funk-Alarmanlagen lässt sich das deutlich machen. Sofern eine Funk-Alarmanlage eine VdS-Anerkennung besitzt, gehört sie zu den alternativen, sowie empfehlenswerten Einbruchmeldeanlagen ihrer Klasse. Besitzt ein angebotenes System keine Anerkennung, dann ist es nicht von vorneherein nutzlos; es kann aber von Fachleuten nicht in der Beratung berücksichtigt werden, da dies im Streitfall gegen das Fachunternehmen einen Gewährleistungsanspruch begründen könnte.

Jedes Sicherheitsprodukt setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen ist das Produkt auszuwählen und zum anderen die geeignete Anbringung.

Beides zusammen ergibt wirkungsvolle Sicherheit. Aus diesem Grunde ist die Qualifikation des Unternehmens, das die Montage ausführt, wesentlich mitentscheidend.

Ein Fachunternehmen, das die nötige Qualifikation besitzt, sollte stets darauf achten, dass dieses Können in der Werbung herausgestellt und dem - oft ahnungslosen - Kunden mitgeteilt wird.

Fachwissen gibt Selbstvertrauen und erfüllt die Tätigkeit, Menschen in Sicherheitsfragen zu beraten und zu deren persönlichem Schutz wesentlich beizutragen, mit Befriedigung.

 

Adam Merschbacher

 

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